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Prestige 100
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Prestige Serie

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Individuelle Registerintonation:
Mit dem PC-Editor können alle Parameter eines Registers intoniert werden. So kann die Lautstärke und die Feinstimmung jedes Registers, ja sogar jedes einzelnen Tones anhand einer grafischen Darstellung eingestellt werden. Weitere Einstellmöglichkeiten sind z. B. das Anblasgeräusch, der Grad der Verstimmung, das Windgeräusch, die Tonabsprache, die verschiedenen Hallarten und vieles andere mehr.
Wie schon bei der Vorgängerserie können die wichtigsten Parameter aber auch über die Intonierlade eingestellt werden. Zusätzlich können unbeschränkt viele Intonations- und Memory-Konfigurationen auf Diskette abgespeichert und bei Bedarf wieder eingespielt werden.

Intonierlade

Intonierlade

Neuer Multitrack-Sequenzer
Die Orgeln der Prestige-Serie haben einen leistungsstarken 5-Spur-Sequenzer (4 Spuren auf zweimanualigen Orgeln) mit 5 unabhängigen Spuren ohne Begrenzung der Notenzahl, der mit Direct-to-Disk-Technik zum Aufnehmen in Echtzeit arbeitet. Es können Hunderte von Musikstücken im Standard-MIDI-Format auf eine Diskette aufgenommen werden.

Registerzuordnung an externe Lautsprecher-Systeme
Jedes Register kann im personalisierten Modus den 12 Ausgänge (Main + Antiphonal) zugeordnet werden. Vier verschiedene Ladenkonfigurationen - 2 pro Familie (Labiale u. Zungen) und 2 pro Abschnitt - sind werksseitig eingestellt. Die Prestige-Orgeln sind mit einer kompletten Steuerung der externen Verstärkung über die Konsole ausgestattet.
Für jeden Ausgang gibt es:
Regelung der Lautstärke, 5-Band-Equalizer, Steuerung für die Klangverzögerung (für die akustische Ausrichtung von in unterschiedlicher Entfernung aufgestellten Boxen). Außerdem kann die Gesamtlautstärke aller Ausgänge geregelt und die externen Boxen ein- und ausgeschaltet werden.

Wide Panning
Dank dieser Funktion kann das Klangpanorama unwahrscheinlich wirklichkeitsnah simuliert werden durch die Größe und die Form der Windlade und deren Zuweisung an jede Stimme über die externe Verstärkung. Der Organist kann nicht nur die Register beliebig auf diverse Audio-Ausgänge aufteilen, sondern auch für jedes Register 1 bis 12 Ausgänge benutzen und so die Dimension und die Position der Klangfront variieren und dadurch die diversen Windladenarten simulieren, z. B. flügelförmig von links nach rechts und von rechts nach links, mittig und mit seitlichen Flügeln. eine Kanaltrennung kann ebenso ausgeführt werden durch Einrichtung von C- Cis-Technik, indem zwei aufeinander folgende Noten auf beliebige Audioausgänge gesetzt werden.

TruePipe+ Technologie
Neue Technologie zum Erstellen der Klänge, die den Charakter eines Registers allein und im Zusammenklang realistisch wiederzugeben vermag.

Vivace Serie

Orgelstile
Vivace-Orgeln können so klingen, wie Sie es lieben und brauchen. Alle Register können gleichzeitig gewechselt werden um verschiedene Musikstile zu erhalten. Bis zu sechs Stile (Barock 1, Barock 2, Romantik 1, Romantik 2, Symphonisch 1 und Symphonisch 2) könnnen gespeichert werden.

Unabhängige Werksstile
Alle Stilarten können getrennt auf jedem Werk (Manual I, Manual II, Pedal) angewendet werden. Außerdem ist eine Manualumkehrfunktion vorhanden, und die Klaviaturen sind auch mit Anschlagdynamik ausgerüstet.

Alternative Stimmen, Orchesterstimmen
Jedes Register kann mit 3 bis 16 verschiedenen Stimmen belegt werden, programmierbar über das Display. Zusätzlich kann einem Register jeden Werkes innerhalb der alternativen Stimmen auch Orchesterstimmen zugeordnet werden, z. B. Streicher, Chöre, Glocken, Harfe, Celesta, Cembalo, Bass ... (nur bei den Modellen Vivace 50 und 60)

Externe Verstärkung
Jedes Werk kann auf einen der Audioausgänge kanalisiert werden. Vivace-Orgeln haben vier bis sechs Audio-Ausgänge. Zwei Ausgänge können optional innerhalb des Gehäuses verstärkt werden. Alle Lautstärkeeinstellungen der Audioausgänge können getrennt und unabhängig von der internen Verstärkung geregelt werden.

Bedienungsfreundliche Einstellmöglichkeiten über Display
Display VivaceAlle Einstellungen in der Orgelkonfiguration werden im internen Speicher abgelegt. Die Lautstärke aller Register kann genau abgestimmt werden und jedes Werk kann einem der verschiedenen externen Kanäle zugeordnet werden. Zwei unabhängige grafische 5-Band-Equalizer sind vorhanden für interne und externe Verstärkerkanäle. Alle Vivace-Orgeln sind mit MIDI ausgestattet.

Accupipe

Physical Modeling - Die neue Technologie im Digitalorgelbau

Seit 1996 hat VISCOUNT im Rahmen eines Forschungs- und Entwicklungsprogrammes die komplexen physikalischen und akustischen Grundlagen der Klangerzeugung mit Orgelpfeifen untersucht. Dazu gehörte u. a. auch die Analyse der unterschiedlichen Ein- und Ausschwingvorgänge von Labial- und Zungenpfeifen, die verschiedenartigen Obertonstrukturen und die Wechselwirkungen von Winddruckeinflüssen, dem Zusammenspiel mehrerer Register und der Intonation auf die Klangstruktur jeder einzelnen Orgelpfeife. Aus den Ergebnissen dieser umfangreichen Forschungen definierte VISCOUNT schließlich die Formeln für verschiedene mathematische Modelle, die alle diese feinsten Klangstrukturen und Wechselwirkungen enthalten mit dem Ziel, die entscheidenden Vorteile der “Physical Modeling Technologie” nun auch im Bereich des Digitalorgelbaus verfügbar zu machen.

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